Kirchenakte Belegte Ereignisse aus Urteilen, Berichten und kirchlichen Dokumenten
1199 – 1917 · 718 Jahre · im Zeitstrahl zeigen

Verbot und Beschränkung der Bibel in der Landessprache für Laien

1229 verbot die Synode von Toulouse Laien, die Bücher des Alten und Neuen Testaments zu besitzen; erlaubt waren nur Psalter und Brevier, und auch diese nicht in der Landessprache. In Aragón mussten Bibeln in der Landessprache dem Bischof zur Verbrennung abgeliefert werden. Die Trienter Indexregeln machten 1564 das Lesen von einer schriftlichen Erlaubnis abhängig, wer ohne sie las, erhielt keine Lossprechung; 1596 nahm Clemens VIII. den Bischöfen diese Befugnis wieder. 1713 verurteilte Clemens XI. den Satz „Das Lesen der Heiligen Schrift ist für alle“. Päpste des 19. Jahrhunderts bekräftigten die Beschränkung, und das Kirchenrecht von 1917 erlaubte den Druck von Übersetzungen nur mit kirchlicher Billigung. 1965 erklärte das Zweite Vatikanische Konzil, der Zugang zur Heiligen Schrift müsse den Gläubigen weit offenstehen.

Zeitraum
1199 – 1917 (718 Jahre)
Land
Frankreich, Spanien, Vatikanstadt
Institutionen
Synode von Toulouse
Konzil von Trient
Heiliger Stuhl
Römische Inquisition
Kongregation des Index
Kategorie
Zensur
Belegstufe
A Primärquelle · was heißt das?
Personen
Innozenz III. (Papst)
Jakob I. von Aragón (König)
Paul IV. (Papst, Index von 1559)
Sixtus V. (Papst)
Clemens VIII. (Papst)
Benedikt XIV. (Papst)
Pius IV. (Papst, bestätigte die Indexregeln)
Clemens XI. (Papst, Konstitution „Unigenitus“)
Pius VII. (Papst)
Gregor XVI. (Papst)
Leo XIII. (Papst)

Was den Menschen geschah

Wer war betroffen? Betroffene und Zahlen

  1. 1199 klagte der Bischof von Metz bei Papst Innozenz III., Laien in seiner Diözese hätten sich die Evangelien, die Paulusbriefe, den Psalter und andere Bücher ins Französische übersetzen lassen und läsen sie in geheimen Zusammenkünften. Die Quellen schildern die Folgen unterschiedlich: Laut Lea schickte der Papst drei Äbte, die alle Exemplare verbrannten, die sie finden konnten; Menschen wurden dafür nach dem Schweigen des Chronisten nicht hingerichtet. Laut Reusch forderte der Papst ein strenges Einschreiten gegen die Personen, erwähnte die Bücher aber nicht weiter.
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 43 f.
    „1199 führte der Bischof von Metz bei Innocenz III. Klage darüber, dass Laien in seiner Diöcese sich die Evangelien, die Paulinischen Briefe, das Psalterium“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 43 f.. Original
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 44
    „Der Papst forderte den Bischof zum strengen Einschreiten gegen die betreffenden Personen auf, erwähnt aber die Bücher nicht weiter“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 44. Original
    Beleg: Harper & Brothers; Project Gutenberg (eBook 39458), Bd. 2, Kapitel zu Deutschland, Abschnitt Waldenser
    „in 1199, Innocent III., after vainly endeavoring to persuade the Waldenses of Metz to surrender their vernacular Scriptures, had sent thither the Abbot of Citeaux and two other abbots to repress their zeal“
    Henry Charles Lea, A History of the Inquisition of the Middle Ages, Bd. 2 (New York 1888), Bd. 2, Kapitel zu Deutschland, Abschnitt Waldenser. Original
    Beleg: Harper & Brothers; Project Gutenberg (eBook 39458), Bd. 2, Kapitel zu Deutschland, Abschnitt Waldenser
    „burned all such copies of the forbidden books as they could lay their hands on, though it is fair to presume, from the silence of the chronicler, that no human victims expiated at the stake their unlawful studies“
    Henry Charles Lea, A History of the Inquisition of the Middle Ages, Bd. 2 (New York 1888), Bd. 2, Kapitel zu Deutschland, Abschnitt Waldenser. Original

Was geschah mit den Betroffenen?

  1. Wer die Bibel ohne Erlaubnis las oder besaß, durfte keine Lossprechung von seinen Sünden erhalten, bis er sie dem Ordinarius abgegeben hatte. Buchhändler, die ohne Erlaubnis Bibeln in der Landessprache verkauften, verloren den Kaufpreis und konnten weiter bestraft werden. Ordensleute durften sie ohne Erlaubnis ihrer Oberen weder lesen noch kaufen.
    Beleg: Konzil von Trient, bestätigt von Pius IV.; Internet Modern History Sourcebook, Fordham University, Regel IV
    „Those, however, who presume to read or possess them without such permission may not receive absolution from their sins till they have handed them over to the ordinary“
    Council of Trent: Rules on Prohibited Books (englische Übersetzung), Regel IV. Original · Archivkopie
    Beleg: Konzil von Trient, bestätigt von Pius IV.; Internet Modern History Sourcebook, Fordham University, Regel IV
    „Bookdealers who sell or in any other way supply Bibles written in the vernacular to anyone who has not this permission, shall lose the price of the books“
    Council of Trent: Rules on Prohibited Books (englische Übersetzung), Regel IV. Original · Archivkopie
    Beleg: Konzil von Trient, bestätigt von Pius IV.; Internet Modern History Sourcebook, Fordham University, Regel IV
    „Regulars who have not the permission of their superiors may not read or purchase them“
    Council of Trent: Rules on Prohibited Books (englische Übersetzung), Regel IV. Original · Archivkopie
  2. Protestantische Bibelausgaben galten als verbotene Bücher; laut Reusch wurden sie vielfach verbrannt.
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 332
    „Wenn protestantische Bibelausgaben zu den verbotenen Büchern gehörten, so war es nur consequent, wenn“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 332. Original
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 332
    „sie seien zu verbrennen, und wenn dieses vielfach geschehen ist“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 332. Original

Hintergrund

Ablauf

  1. Die Synode von Toulouse 1229 bestimmte in Kanon 14, dass Laien die Bücher des Alten und Neuen Testaments nicht besitzen dürfen. Erlaubt waren nur Psalter, Brevier und die Marianischen Tagzeiten, und auch diese nicht in Übersetzungen in die Landessprache.
    Beleg: Carl Joseph von Hefele (Herder, Freiburg 1886), Bd. 5, 2. Aufl., § 655 „Synode zu Toulouse im J. 1229“, S. 982
    „14. Die Laien dürfen die Bücher des alten und neuen Testaments nicht besitzen; nur das Psalterium und Brevier oder auch die Marianischen Tagzeiten dürfen sie haben, und auch diese Bücher nicht in Uebersetzungen in die Landessprache“
    Conciliengeschichte. Nach den Quellen bearbeitet, Bd. 5, 2. Auflage, Bd. 5, 2. Aufl., § 655 „Synode zu Toulouse im J. 1229“, S. 982. Original
    Beleg: The New Schaff-Herzog Encyclopedia of Religious Knowledge, Bd. 2 (1908), Abschnitt II „The Middle Ages“
    „The Synod of Toulouse in 1229 forbade the laity to have in their possession any copy of the books of the Old and the New Testament except the Psalter and“
    Bible Reading by the Laity, Restrictions on, Abschnitt II „The Middle Ages“. Original · Archivkopie
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 44
    „Die Provincialsynode von Toulouse 1229 verordnete: Laien sollen nicht die Bücher des Alten und Neuen Testaments haben“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 44. Original
  2. In Aragón mussten Bibeln in der Landessprache dem Bischof abgeliefert werden. Laut Lea erließ König Jakob I. das 1234 gemeinsam mit seinen Prälaten: Wer Bücher des Alten oder Neuen Testaments in der Landessprache besaß, musste sie binnen acht Tagen zur Verbrennung abgeben, sonst galt er als der Häresie verdächtig. Schaff-Herzog nennt dafür die Synode von Tarragona 1234 und eine Erneuerung durch Jakob I. 1276, Reusch datiert die Verordnung auf um 1276. Spätere Könige erneuerten sie; Ferdinand und Isabella verboten unter Androhung schwerer Strafen, die Bibel zu übersetzen oder Übersetzungen zu besitzen.
    Beleg: Harper & Brothers; Project Gutenberg (eBook 39451), Bd. 1, Kapitel „The State“, S. 323 f.
    „In 1234, in conjunction with his prelates, he drew up a“
    Henry Charles Lea, A History of the Inquisition of the Middle Ages, Bd. 1 (New York 1887/88), Bd. 1, Kapitel „The State“, S. 323 f.. Original
    Beleg: Harper & Brothers; Project Gutenberg (eBook 39451), Bd. 1, Kapitel „The State“, S. 324
    „All possessing any books of the Old or New Testament, “in Romancio,” are summoned to deliver them within eight days to their bishops to be burned, under pain of being held suspect of heresy“
    Henry Charles Lea, A History of the Inquisition of the Middle Ages, Bd. 1 (New York 1887/88), Bd. 1, Kapitel „The State“, S. 324. Original
    Beleg: The New Schaff-Herzog Encyclopedia of Religious Knowledge, Bd. 2 (1908), Abschnitt II „The Middle Ages“
    „The Synod of Tarragona (1234) ordered all vernacular versions to be brought to the bishop to be burned. James I renewed thin decision of the Tarragona synod in 1276“
    Bible Reading by the Laity, Restrictions on, Abschnitt II „The Middle Ages“. Original · Archivkopie
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 44
    „Jacob I. von Arragonien verordnete um 1276“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 44. Original
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 44
    „Die Verordnung Jacobs I. wurde von späteren Königen erneuert“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 44. Original
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 44
    „1516) verboten unter Androhung schwerer Strafen, die Bibel in die Volkssprache zu übersetzen oder solche Uebersetzungen zu besitzen“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 44. Original
  3. Auf dem Konzil von Trient wurde 1546 beraten, ob Bibelübersetzungen in der Landessprache ganz verboten werden sollten; ein Beschluss kam nicht zustande.
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 196
    „auch über die Frage discutirt, ob es nicht zweckmässig sei, die Bibelübersetzungen in der Volkssprache zu verbieten“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 196. Original
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 196
    „Zu einem Beschlüsse darüber kam es aber nicht“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 196. Original
  4. Nach dem Index Pauls IV. von 1559 durfte nur die Römische Inquisition das Lesen der Bibel in der Landessprache erlauben.
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 333
    „Nach P. sollte die Erlaubniss zum Lesen der Bibel in der Volksprache nur von der Rom. Inquisition ertheilt werden“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 333. Original
  5. Die vierte der Regeln über verbotene Bücher, aufgestellt von den Vätern des Konzils von Trient und von Papst Pius IV. bestätigt, überließ das Lesen der Bibel in der Landessprache dem Urteil des Bischofs oder Inquisitors. Er konnte es auf Rat des Pfarrers oder Beichtvaters erlauben, und zwar nur in Übersetzungen katholischer Autoren und nur schriftlich.
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 1854, Regula IV
    „hac in parte iudicio episcopi aut inquisitoris stetur, ut cum consilio parochi vel confessarii Bibliorum a catholicis auctoribus versorum lectionem in vulgari lingua eis concedere possint“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 1854, Regula IV. Original · Archivkopie
    Beleg: Konzil von Trient, bestätigt von Pius IV.; Internet Modern History Sourcebook, Fordham University, Regel IV
    „who may with the advice of the pastor or confessor permit the reading of the Sacred Books translated into the vernacular by Catholic authors to those who they know will derive from such reading no harm but rather an increase of faith and piety, which permission they must have in writing“
    Council of Trent: Rules on Prohibited Books (englische Übersetzung), Regel IV. Original · Archivkopie
    Beleg: Konzil von Trient, bestätigt von Pius IV.; Internet Modern History Sourcebook, Fordham University, Überschrift
    „TEN RULES CONCERNING PROHIBITED BOOKS DRAWN UP BY THE FATHERS CHOSEN BY THE COUNCIL OF TRENT AND APPROVED BY POPE PIUS“
    Council of Trent: Rules on Prohibited Books (englische Übersetzung), Überschrift. Original · Archivkopie
  6. Sixtus V. hob die mildere Trienter Regel 1590 wieder auf: Bibeln in der Landessprache, auch von Katholiken, waren ohne neue besondere Erlaubnis des Apostolischen Stuhls nirgends gestattet. Clemens VIII. nahm 1596 den Bischöfen und Inquisitoren die Befugnis, solche Erlaubnisse zu erteilen; damit war laut Reusch die Regel Pauls IV. wiederhergestellt.
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 333
    „Die mildere Bestimmung im Tr. wurde schon durch S. wieder aufgehoben“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 333. Original
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 333
    „Bibeln oder Theile von Bibeln in Uebersetzungen in der Volksprache, auch von Katholiken, werden ohne neue und specielle Erlaubniss des apostolischen Stuhles nirgendwo gestattet“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 333. Original
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 334
    „nachdem ihnen diese Vollmacht durch das Mandat und den Usus der Rom. Inquisition entzogen worden“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 334. Original
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 334
    „Damit ist die Bestimmung Pauls IV. einfach wiederhergestellt“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 334. Original
  7. Übersetzungen des Neuen Testaments von Autoren der ersten Klasse des Index durften niemandem erlaubt werden; Übersetzungen des Alten Testaments nur gelehrten und frommen Männern nach Urteil des Bischofs.
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 1853, Regula III
    „Versiones vero Novi Testamenti ab auctoribus primae classis huius Indicis facta nemini concedantur“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 1853, Regula III. Original · Archivkopie
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 1853, Regula III
    „Librorum autem Veteris Testamenti versiones viris tantum doctis et piis iudicio episcopi concedi poterunt“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 1853, Regula III. Original · Archivkopie
  8. Am 8. September 1713 verurteilte Papst Clemens XI. in der Konstitution „Unigenitus“ Sätze des Jansenisten Paschasius Quesnel, darunter: „Das Lesen der Heiligen Schrift ist für alle“ und „Den Christen das Lesen der Heiligen Schrift, besonders des Evangeliums, zu verbieten, heißt, den Kindern des Lichts den Gebrauch des Lichts zu verbieten“.
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), Überschrift vor DS 2400
    „Clément XI, Const. 'Unigenitus Dei Filius', 8 septembre 1713“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), Überschrift vor DS 2400. Original · Archivkopie
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), Überschrift vor DS 2400
    „Errores iansenistici Paschasii Quesnel“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), Überschrift vor DS 2400. Original · Archivkopie
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 2480
    „80. Lectio sacrae Scripturae est pro omnibus“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 2480. Original · Archivkopie
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 2485
    „85. Interdicere Christianis lectionem sacrae Scripturae, praesertim Evangelii, est interdicere usum luminis filiis lucis“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 2485. Original · Archivkopie
  9. 1816 schrieb Papst Pius VII. an den Erzbischof von Mohilew, die Bibel in der Landessprache, überall und ohne Unterschied erlaubt, bringe mehr Schaden als Nutzen. Die römische Kirche nehme allein die Vulgata an und lasse Übersetzungen nur mit Anmerkungen aus den Kirchenvätern und katholischen Gelehrten zu.
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), Überschrift vor DS 2710
    „Pie VII, Ep. 'Magno et acerbo' ad archiepisc. Mohilovensem“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), Überschrift vor DS 2710. Original · Archivkopie
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 2710
    „si sacra Biblia vulgari lingua passim sine discrimine permittantur, plus inde detrimenti quam utilitatis oriri“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 2710. Original · Archivkopie
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 2710
    „Porro Romana Ecclesia solam Vulgatam editionem ex notissimo Tridentini Concilii praescripto“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 2710. Original · Archivkopie
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 2710
    „aliarum linguarum versiones respuit, easque tantum permittit, quae cum adnotationibus ex Patrum et catholicorum doctorum scriptis opportune depromptis eduntur“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 2710. Original · Archivkopie
  10. Unter Benedikt XIV. erklärte die Indexkongregation am 13. Juni 1757, erlaubt seien nur Übersetzungen, die vom Apostolischen Stuhl gebilligt oder mit Anmerkungen aus Kirchenvätern und katholischen Gelehrten herausgegeben sind.
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 2772
    „ea demum auctoritate Benedicti XIV adiecta declaratio est, ut permissa porro habeatur lectio vulgarium versionum, quae ab Apostolica Sede approbatae, aut cum annotationibus desumptis ex sanctis Ecclesiae Patribus vel ex doctis catholicisque viris editae fuerint“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 2772. Original · Archivkopie
    Beleg: Heiliger Stuhl, S. 187, Commentarium
    „Indicis (13 Iunii 1757) Bibliorum versiones vulgari lingua“
    Acta Sanctae Sedis, Bd. 30 (1897–98): Leo XIII., Constitutio Apostolica de prohibitione et censura librorum, S. 187, Commentarium. Original · Archivkopie
  11. Am 8. Mai 1844 warnte Papst Gregor XVI. in der Enzyklika „Inter praecipuas machinationes“ vor den Übersetzungen der Bibelgesellschaften und erinnerte daran, dass nach den Indexregeln Bibeln in der Landessprache nur denen erlaubt sein sollten, denen ihr Lesen zur Mehrung von Glauben und Frömmigkeit dienen würde.
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), Überschrift vor DS 2771
    „Grégoire XVI, Ep. encycl. 'Inter praecipuas machinationes', 8 mai 1844“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), Überschrift vor DS 2771. Original · Archivkopie
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 2772
    „ut Biblia vulgari sermone edita non aliis permitterentur, nisi quibus illorum lectio ad fidei atque pietatis augmentum profutura iudicaretur“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 2772. Original · Archivkopie
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 2771
    „in eorundem versionibus per societates biblicas multiplicatis gravissimi ex tot interpretum vel imprudentia vel fraude inserantur errores“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 2771. Original · Archivkopie
  12. 1897 verbot Papst Leo XIII. in der Apostolischen Konstitution über das Verbot und die Zensur von Büchern alle Bibelübersetzungen in der Landessprache, auch von Katholiken, sofern sie nicht vom Apostolischen Stuhl gebilligt oder unter Aufsicht der Bischöfe mit Anmerkungen aus Kirchenvätern und katholischen Autoren herausgegeben waren. Übersetzungen von Nichtkatholiken, besonders die der Bibelgesellschaften, waren verboten und nur für das theologische oder biblische Studium erlaubt.
    Beleg: Heiliger Stuhl, S. 39, Titel
    „CONSTITUTIO APOSTOLICA DE PROHIBITIONE ET CENSURA LIBRORUM“
    Acta Sanctae Sedis, Bd. 30 (1897–98): Leo XIII., Constitutio Apostolica de prohibitione et censura librorum, S. 39, Titel. Original · Archivkopie
    Beleg: Heiliger Stuhl, S. 44, Nr. 7
    „versiones omnes in lingua vernacula, etiam a viris catholicis confectae, omnino prohibentur, nisi fuerint ab Apostolica Sede approbatae, aut editae sub vigilantia Episcoporum cum adnotationibus desumptis ex Sanctis Ecclesiae Patribus, atque ex doctis catholicisque scriptoribus“
    Acta Sanctae Sedis, Bd. 30 (1897–98): Leo XIII., Constitutio Apostolica de prohibitione et censura librorum, S. 44, Nr. 7. Original · Archivkopie
    Beleg: Leo XIII.; Transkription auf Wikisource nach Acta Sanctae Sedis 30, S. 39–53, Caput III, Nr. 8
    „8. Interdicitur versiones omnes Sacrorum Bibliorum, quavis vulgari lingua ab acatholicis quibuscumque confectae, atque illae praesertim, quae per Societates Biblicas, a Romanis Pontificibus non semel damnatas, divulgantur“
    Officiorum ac munerum (Constitutio Apostolica de prohibitione et censura librorum), Caput III, Nr. 8. Original
    Beleg: Heiliger Stuhl, S. 45, Nr. 8
    „Hae nihilominus versiones iis, qui studiis theologicis vel biblicis dant operam, permittuntur“
    Acta Sanctae Sedis, Bd. 30 (1897–98): Leo XIII., Constitutio Apostolica de prohibitione et censura librorum, S. 45, Nr. 8. Original · Archivkopie
  13. Das Kirchenrecht von 1917 (Codex Iuris Canonici, verkündet am 27. Mai 1917) übernahm die Regel: Übersetzungen der Bibel in die Landessprache durften nur gedruckt werden, wenn der Apostolische Stuhl sie gebilligt hatte oder sie unter Aufsicht der Bischöfe mit Anmerkungen aus Kirchenvätern und katholischen Autoren erschienen. Übersetzungen von Nichtkatholiken waren von Rechts wegen verboten und nur für theologische oder biblische Studien erlaubt.
    Beleg: Heiliger Stuhl (Typis Polyglottis Vaticanis, Rom 1917), can. 1391
    „Versiones sacrarum Scripturarum in linguam vernaculam typis imprimi nequeunt, nisi sint“
    Codex Iuris Canonici (1917), can. 1391. Original
    Beleg: Heiliger Stuhl (Typis Polyglottis Vaticanis, Rom 1917), can. 1391
    „Sede Apostolica probatae, aut nisi edantur sub vigilantia Episcoporum et cum adnotationibus praecipue excerptis ex sanctis Ecclesiae Patribus atque ex doctis catholicisque scriptoribus“
    Codex Iuris Canonici (1917), can. 1391. Original
    Beleg: Heiliger Stuhl (Typis Polyglottis Vaticanis, Rom 1917), can. 1399 Nr. 1
    „itemque eiusdem versiones in quamvis linguam, ab eisdem confectae vel editae“
    Codex Iuris Canonici (1917), can. 1399 Nr. 1. Original
    Beleg: Heiliger Stuhl (Typis Polyglottis Vaticanis, Rom 1917), can. 1400
    „iis dumtaxat permittitur qui studiis theologicis vel biblicis quovis modo operam dant“
    Codex Iuris Canonici (1917), can. 1400. Original
    Beleg: Heiliger Stuhl (Typis Polyglottis Vaticanis, Rom 1917), Vorwort
    „constitutione Providentissima Mater Ecclesia, die festo Pentecostes (27 maii)“
    Codex Iuris Canonici (1917), Vorwort. Original

Warum? Begründung und Motive (laut Quellen)

  1. Schaff-Herzog sieht den Anlass in den Albigensern und Waldensern, die sich in ihren Auseinandersetzungen mit der Kirche auf die Bibel beriefen.
    Beleg: The New Schaff-Herzog Encyclopedia of Religious Knowledge, Bd. 2 (1908), Abschnitt II „The Middle Ages“
    „With the appearance, in the twelfth and thirteenth centuries, of the Albigenses and Waldenses, who appealed to the Bible in all their disputes with the Church, the hierarchy was furnished with a reason for shutting up the Word of God“
    Bible Reading by the Laity, Restrictions on, Abschnitt II „The Middle Ages“. Original · Archivkopie
  2. Als Erster sprach sich laut Reusch der Bischof von Acqui für ein Verbot aus: Ungebildete könnten die Bibel leicht missverstehen, und für die Frauen und das gewöhnliche Volk genüge es, die Lehre der Schrift aus Predigten zu kennen.
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 197
    „Für ein Verbot der Bibelübersetzungen in der Volkssprache sprach sich zunächst der Bischof von Acqui in Piemont aus“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 197. Original
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 197
    „für die Weiber und das gewöhnliche Volk sei es genügend, dass sie durch die Predigten mit der Lehre der h. Schrift bekannt würden“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 197. Original
  3. Als Begründung nennt die Regel die Erfahrung, dass die Bibel in der Landessprache, überall und ohne Unterschied erlaubt, wegen der Verwegenheit der Menschen mehr Schaden als Nutzen bringe.
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 1854, Regula IV
    „Cum experimento manifestum sit, si sacra Biblia vulgari lingua passim sine discrimine permittantur, plus inde ob hominum temeritatem detrimenti quam utilitatis oriri“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 1854, Regula IV. Original · Archivkopie
  4. Pius VII. begründete das mit der Sorge, dass bei freier Übersetzung die Unveränderlichkeit der Schrift erschüttert würde und der Glaube ins Wanken käme, und fragte, was erst zu fürchten sei, wenn die Schrift dem ungebildeten Volk zum freien Lesen übergeben würde.
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 2711
    „profecto ex immoderata biblicarum versionum licentia immutabilitas illa convelleretur, quae divina decet testimonia, et fides ipsa nutaret“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 2711. Original · Archivkopie
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 2711
    „quid non timendum, si imperito vulgo, qui ut plurimum non delectu aliquo, sed temeritate quadam iudicat, translatae in vulgarem quamcumque linguam Scripturae libere pervolvendae traderentur?“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 2711. Original · Archivkopie
  5. Gregor XVI. warf den Bibelgesellschaften vor, es gehe ihnen nur darum, dass sich die Leser daran gewöhnten, selbst über den Sinn der Schrift zu urteilen und das Lehramt der Kirche zurückzuweisen.
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 2771
    „dummodo assuescant paulatim ad liberum de Scripturarum sensu iudicium sibimet ipsis vindicandum, atque ad contemnendas traditiones divinas ex Patrum doctrina in Ecclesia catholica custoditas, ipsumque Ecclesiae magisterium repudiandum“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 2771. Original · Archivkopie

Reaktion der Kirche

  1. Reusch fasst zusammen, dass bis Ende des 12. Jahrhunderts keine Vorschriften zum Bibellesen der Laien bestanden und die französischen Synodalverbote des 13. Jahrhunderts wohl nicht dauerhaft galten. Allgemein verboten waren Bibelübersetzungen nur in Spanien; die römischen Indices enthielten eine Einschränkung, die einem Verbot nahekam.
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 43
    „Bezüglich des Lesens von Bibelübersetzungen und des Bibeliesens der Laien finden sich bis zum Ende des 12. Jahrhunderts keinerlei Verordnungen“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 43. Original
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 43
    „Diese Verordnungen scheinen aber nicht dauernd in Geltung gewesen zu sein“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 43. Original
    Beleg: Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883), Bd. 1, S. 43
    „Dieses unbedingte Verbot findet sich auch in den spanischen Indices des 16. Jahrhunderts, in den Römischen nur eine, allerdings einem Verbote nahe kommende Einschränkung“
    Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, Bd. 1, S. 43. Original
  2. Die Sätze wurden gemeinsam und „respective“, also jeweils mit einer oder mehreren dieser Bewertungen, unter anderem als falsch, ärgerniserregend, verderblich und bis hin zu häretisch verurteilt.
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 2502, Censura
    „Propositiones praeinsertas tamquam falsas, captiosas, male sonantes, piarum aurium offensivas, scandalosas, perniciosas“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 2502, Censura. Original · Archivkopie
    Beleg: Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch), DS 2502, Censura
    „manifeste innovantes respective... declaramus, damnamus et reprobamus“
    Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente), DS 2502, Censura. Original · Archivkopie
  3. Am 18. November 1965 erklärte das Zweite Vatikanische Konzil in der Konstitution „Dei Verbum“, der Zugang zur Heiligen Schrift müsse für die Gläubigen weit offenstehen.
    Beleg: Zweites Vatikanisches Konzil, Nr. 22
    „Christifidelibus aditus ad Sacram Scripturam late pateat oportet“
    Constitutio dogmatica de divina revelatione „Dei Verbum“, Nr. 22. Original · Archivkopie

Siehe auch

Originaldokumente zum Nachlesen

  1. Kirchliches Dokument
    Heiliger Stuhl (Typis Polyglottis Vaticanis, Rom 1917): Codex Iuris Canonici (1917), 27. Mai 1917. Original (abgerufen 15. 10. 2026)
  2. Kirchliches Dokument
    Heinrich Denzinger; Transkription auf Wikisource (lateinisch): Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum (Textsammlung kirchlicher Lehrdokumente). Original · Archivkopie (abgerufen 15. 10. 2026)
  3. Kirchliches Dokument
    Konzil von Trient, bestätigt von Pius IV.; Internet Modern History Sourcebook, Fordham University: Council of Trent: Rules on Prohibited Books (englische Übersetzung). Original · Archivkopie (abgerufen 15. 10. 2026)
  4. Kirchliches Dokument
    Heiliger Stuhl: Acta Sanctae Sedis, Bd. 30 (1897–98): Leo XIII., Constitutio Apostolica de prohibitione et censura librorum, 25. Januar 1897. Original · Archivkopie (abgerufen 15. 10. 2026)
  5. Kirchliches Dokument
    Leo XIII.; Transkription auf Wikisource nach Acta Sanctae Sedis 30, S. 39–53: Officiorum ac munerum (Constitutio Apostolica de prohibitione et censura librorum), 25. Januar 1897. Original (abgerufen 15. 10. 2026)
  6. Kirchliches Dokument
    Zweites Vatikanisches Konzil: Constitutio dogmatica de divina revelatione „Dei Verbum“, 18. November 1965. Original · Archivkopie (abgerufen 15. 10. 2026)

Fachliteratur und Nachschlagewerke

  1. Fachliteratur
    Franz Heinrich Reusch (Max Cohen & Sohn, Bonn 1883): Der Index der verbotenen Bücher. Ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte, Bd. 1, 1. Januar 1883. Original (abgerufen 15. 10. 2026)
  2. Fachliteratur
    Harper & Brothers; Project Gutenberg (eBook 39451): Henry Charles Lea, A History of the Inquisition of the Middle Ages, Bd. 1 (New York 1887/88). Original (abgerufen 15. 10. 2026)
  3. Fachliteratur
    Harper & Brothers; Project Gutenberg (eBook 39458): Henry Charles Lea, A History of the Inquisition of the Middle Ages, Bd. 2 (New York 1888). Original (abgerufen 15. 10. 2026)
  4. Fachliteratur
    Carl Joseph von Hefele (Herder, Freiburg 1886): Conciliengeschichte. Nach den Quellen bearbeitet, Bd. 5, 2. Auflage, 1. Januar 1886. Original (abgerufen 15. 10. 2026)
  5. Nachschlagewerk
    The New Schaff-Herzog Encyclopedia of Religious Knowledge, Bd. 2 (1908): Bible Reading by the Laity, Restrictions on, 1. Januar 1908. Original · Archivkopie (abgerufen 15. 10. 2026)
Änderungsprotokoll (2)
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