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Person 10.09.1910-24.06.1991 · 80 Jahre alt · im Zeitstrahl zeigen

Franz Hengsbach (1910 bis 1991): Gründungsbischof von Essen und Kardinal, dem nach seinem Tod sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige vorgeworfen wird

Franz Hengsbach wurde 1910 im Sauerland geboren, war Weihbischof in Paderborn, erster Bischof des Ruhrbistums, Konzilsvater und Kardinal. Er starb am 24. Juni 1991. Seit 2023 sind Vorwürfe sexualisierter Gewalt öffentlich. Ein Zwischenbericht von 2026 nennt ihn einen mutmaßlichen Missbrauchstäter; die Details stehen im eigenen Eintrag.

Lebensdaten
10.09.1910-24.06.1991 (80 Jahre alt)
Land
Deutschland
Institutionen
Bistum Essen
Kategorie
Sexueller Missbrauch
Belegstufe
A Primärquelle · was heißt das?

Hintergrund

Ablauf

  1. Hengsbach wurde am 10. September 1910 als erstes Kind seiner Eltern geboren und starb am 24. Juni 1991.
    Beleg: Institut für Praxisforschung und Projektberatung, Dissens, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Teil II, Kap. 1
    „Franz Hengsbach kam am 10. September 1910 als erstes Kind der Eheleute“
    Untersuchung der Vorwürfe gegen Franz Kardinal Hengsbach. Historische und sozialwissenschaftliche Perspektiven. Zwischenbericht, Teil II, Kap. 1. Original · Archivkopie
    Beleg: Institut für Praxisforschung und Projektberatung, Dissens, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Teil II, Einführung
    „Nach Hengsbachs Tod am 24. Juni 1991“
    Untersuchung der Vorwürfe gegen Franz Kardinal Hengsbach. Historische und sozialwissenschaftliche Perspektiven. Zwischenbericht, Teil II, Einführung. Original · Archivkopie
  2. Der Bericht beschreibt ihn als Gründungsbischof des Ruhrbistums, Konzilsvater und Netzwerker, der als moralische Instanz galt und sich scharf gegen Schwangerschaftsabbrüche und eine in seinen Augen erodierende Sexualmoral aussprach.
    Beleg: Institut für Praxisforschung und Projektberatung, Dissens, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, S. 62
    „Er war Gründungsbischof des Ruhrbistums“
    Untersuchung der Vorwürfe gegen Franz Kardinal Hengsbach. Historische und sozialwissenschaftliche Perspektiven. Zwischenbericht, S. 62. Original · Archivkopie
    Beleg: Institut für Praxisforschung und Projektberatung, Dissens, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, S. 62
    „und sich scharf gegen Schwangerschaftsabbrüche und eine in seinen Augen erodierende Sexualmoral aussprach“
    Untersuchung der Vorwürfe gegen Franz Kardinal Hengsbach. Historische und sozialwissenschaftliche Perspektiven. Zwischenbericht, S. 62. Original · Archivkopie

Reaktion der Kirche

  1. Der Zwischenbericht von 2026 nennt ihn einen mutmaßlichen Missbrauchstäter und sieht einen manifesten Verdacht, dass er selbst Übergriffe beging.
    Beleg: Institut für Praxisforschung und Projektberatung, Dissens, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, S. 64
    „mutmaßlicher Missbrauchstäter“
    Untersuchung der Vorwürfe gegen Franz Kardinal Hengsbach. Historische und sozialwissenschaftliche Perspektiven. Zwischenbericht, S. 64. Original · Archivkopie
    Beleg: Institut für Praxisforschung und Projektberatung, Dissens, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, S. 63
    „der manifeste Verdacht, dass er selbst Übergriffe begangen und sich Minderjährigen gegenüber grenzverletzend verhalten hat“
    Untersuchung der Vorwürfe gegen Franz Kardinal Hengsbach. Historische und sozialwissenschaftliche Perspektiven. Zwischenbericht, S. 63. Original · Archivkopie

Siehe auch

Originaldokumente zum Nachlesen

  1. Kommissionsbericht
    Institut für Praxisforschung und Projektberatung, Dissens, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg: Untersuchung der Vorwürfe gegen Franz Kardinal Hengsbach. Historische und sozialwissenschaftliche Perspektiven. Zwischenbericht, 25. Juni 2026. Original · Archivkopie (abgerufen 31.10.2026)
Änderungsprotokoll (1)
  • : Aufgenommen

Zuletzt geändert am 31. Oktober 2026. Fehlt etwas oder stimmt etwas nicht? Ergänzung oder Korrektur vorschlagen.