Church-run children's homes in the canton of Lucerne 1930 to 1970: Church-commissioned study "Hinter Mauern" documents violence and sexual abuse by clergy and sisters; Church authorities failed to intervene out of concern for their reputation
On 5 November 2008 the Catholic Church in the canton of Lucerne asked former children in care for forgiveness and commissioned a background analysis, completed in 2012 as the study "Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern". Of about 15 children's homes in the canton, the largest, the Rathausen reformatory, and at least nine others were run by Church personnel. In 42 interviews with former residents bad experiences predominate: beatings, confinement, humiliation of bedwetters and sexual abuse by clergy and sisters. According to the study, Church authorities sometimes intervened only inadequately because concern for their own reputation prevailed. The perpetrators and the Church as a whole had burdened themselves with guilt.
- Period
- 1930-1970 (40 years)
- Report published
- 12 September 2012
- Country
- Switzerland
- Institutions
- Roman Catholic Church in the canton of Lucerne
Rathausen reformatory - Category
- Admission, Violence, Sexual abuse, Cover-up
- Level of evidence
- A Primary source · what does this mean?
What happened to the people
Who was affected? Victims and numbers
- In the canton of Lucerne there were about 15 children's homes from 1930 to 1970 with an average of 500 to 750 children; the largest institution, Rathausen, and at least nine others were run by Church personnel. In the 42 interviews with former residents bad experiences predominate. Eating rules were sometimes enforced with violence, bedwetters were humiliated, punishments included beatings and confinement, and some children were sexually abused by clergy and sisters. Even before 1950 the partly sadistic punishment practice and excessively hard work were publicly criticised.
Evidence: Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern, These 2
„Im Kanton Luzern bestanden zwischen 1930 und 1970 rund 15 Kinderheime“
Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), These 2. Original Evidence: Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern, These 2
„im jährlichen Durchschnitt zwischen 500 und 750 Kinder“
Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), These 2. Original Evidence: Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern, These 2
„sie und mindestens neun weitere wurden durch kirchliches Personal betrieben“
Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), These 2. Original Evidence: Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern, These 2
„überwiegen in den geführten Interviews die schlechten Erlebnisse“
Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), These 2. Original Evidence: Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern, These 3
„Bettnässer mussten Demütigung und Bloßstellung erdulden“
Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), These 3. Original Evidence: Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern, These 3
„und einige Kinder wurden durch Geistliche und Schwestern sexuell missbraucht“
Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), These 3. Original Evidence: Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern, These 1
„die teilweise sadistische Strafpraxis“
Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), These 1. Original
How were they charged and sentenced?
- On 5 November 2008 the Catholic Church asked for forgiveness and commissioned a background analysis of causes and connections with its Christian orientation. The study "Hinter Mauern" was completed on 10 September 2012; Markus Ries summarised the results in seven theses on 12 September 2012.
Evidence: Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern, Einleitung
„Am 5. November 2008 bat die katholische Kirche um Vergebung.“
Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), Einleitung. Original Evidence: Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern, Einleitung
„wurde am 10. September 2012 abgeschlossen mit der Studie“
Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), Einleitung. Original Evidence: Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern, Schluss
„12. September 2012 / Markus Ries“
Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), Schluss. Original
What happened to those affected?
- The study concludes that the perpetrators and the Church as a whole have burdened themselves with guilt.
Evidence: Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern, These 6
„Mit Schuld beladen haben sich Täter und die Kirche als ganze.“
Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), These 6. Original
Background
Response of the Church
- The educators presented God as an authority to be feared and claimed to punish in his place. Control mechanisms worked incompletely because the interconnections of the Catholic milieu made independent assessment difficult. Church authorities sometimes intervened only inadequately because organisational shortcomings or concern for their own reputation prevailed. The Church's place on the side of the weak had been compromised by participation in cartels of silence.
Evidence: Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern, These 4
„Die Erziehenden stellten Gott als furchtgebietende Instanz dar und nahmen für sich in Anspruch, an seiner Stelle strafend zu handeln.“
Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), These 4. Original Evidence: Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern, These 4
„Kontrollmechanismen funktionierten unvollständig“
Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), These 4. Original Evidence: Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern, These 4
„Die kirchlichen Behörden schritten zuweilen nur ungenügend ein, weil organisatorische Unzulänglichkeit oder die Sorge um die eigene Reputation überwogen.“
Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), These 4. Original Evidence: Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern, These 6
„Diese Stellung wird kompromittiert durch Beteiligung an Schweigekartellen“
Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), These 6. Original
See also
-
1907-1967 · 60 years
Einsiedeln children's home 1907 to 1967: Ingenbohl sisters punished with beatings, withholding of food and dunking bedwetting children; study speaks of violence that was partly ritual in character
- Switzerland
- Violence
-
1945-1984 · 39 years
Steig children's home, Appenzell 1945 to 1984: Historical report for the cantonal government documents sadistic and excessive punishments by Ingenbohl Sisters
- Switzerland
- Violence
Original documents to read
- Commission report
Markus Ries, Universität Luzern, im Auftrag der katholischen Kirche im Kanton Luzern: Sieben Thesen zur Gewalt in Luzerner Erziehungsheimen (Zusammenfassung der Studie „Hinter Mauern. Fürsorge und Gewalt in kirchlich geführten Erziehungsanstalten im Kanton Luzern“), 12 September 2012. Original (retrieved 31 Oct 2026)
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